"Der Bass hat ein Gewicht, eine Masse, mit der er sich anfühlt wie eine Waffe, und doch liegt auch eine stille Schönheit darin. Dieses Instrument ist die Wurzel aller Harmonie, der Grundstein, auf dem die Musik aufbaut." – Sting
Der Grund, warum ich Bassist wurde, heißt Paul McCartney. Mich hat sein Bassspiel von jeher fasziniert, der Sound seines Rickenbacker-Basses, den er in den späten 60ern und frühen 70ern spielte, seine Linien, melodisches und rhythmisches Zentrum des Beatles-Sounds.
Stings schlichte, aber energetische Achtellinien waren mein zweiter Einfluss. Von ihnen habe ich gelernt, dass weniger tatsächlich mehr ist. Und wie Paul ist Sting natürlich ein großartiger Songwriter!
Zwei E-Bassisten und Komponisten, die ich sehr mag und schätze, dürfen nicht unerwähnt bleiben: Jaco Pastorius und Marcus Miller.
Als ich dann zum Kontrabass fand, wirkten plötzlich neue Einflüsse zusätzlich auf mich. Ich muss die Namen Ludwig Streicher, Edgar Meyer, Charlie Haden und Dave Holland nennen - und natürlich Peter Herbert und den unglaublichen Renaud Garcia-Fons.
Ich spiele seit fast 15 Jahren denselben E-Bass und seit fast 10 Jahren denselben Kontrabass. Ich durfte des öfteren auf wesentlich teureren Instrumenten Musik machen, aber der Sound meines Kontrabasses hat mein Spiel am nachhaltigsten geprägt.