"Ich entschuldige mich für alles, / was ich in Trümmern hinterließ, / aber nicht für meine Bildung / und nicht für dieses Lied ..."
– Tomte


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Biographie

Ich wurde 1977 in Graz (Österreich) geboren, studierte klassischen Kontrabass und so manch anderes in Graz. Es folgte ein Studium des Jazz-Kontrabasses an der Anton-Bruckner-Universität in Linz. Ich nahm ferner an Meisterkursen für klassischen Kontrabass ebenso teil wie an Workshops im Bereich Jazz und Improvisierte Musik (z.B. bei Mark Dresser, Joëlle Léandre).

In meiner Zeit am Gymnasium begann ich mit dem E-Bass-Spiel, spielte in Schulbands und bald in eigenen Bands – wie man das in seinen Teenager-Jahren eben so tut.

Später lernte ich von der Pike auf den Kontrabass und ebenso Klavier. Musikalische Erfahrungen sammelte ich quer durch den musikalischen Gemüsegarten: vom klassischen Sinfonieorchester, Kammerorchester, vom Tangoensemble bis hin zu Jazz- und Funk-Bands.

Meine Einflüsse haben sich über die Jahre verändert. Was die Musik, die ich jetzt mache, maßgeblich und nachhaltig geprägt hat, sind:

  • die Minimalismen eines John Cage, Steve Reich oder Arvo Pärt und damit durchaus verwandt die Musik von Yann Tiersen, Michael Nyman sowie der Band Sigur Rós;
  • britische Bands wie (vor allem) The Beatles, The Police, Radiohead und Künstler wie z.B. Jamie Cullum;
  • aus Hamburg stammende Bands (Tomte, Kettcar, Blumfeld, Kante, Fotos) und Künstlerinnen mit Bezug zur Hansestadt (wie Regy Clasen, Anna Depenbusch, Milla Kay, Niels Frevert u.v.a.);
  • Sängerinnen wie Holly Cole, Natalie Merchant, Feist, Lisa Bassenge, Maria Joao und Björk;
  • die Komplexität des zeitgenössischen akustischen Jazz, beispielsweise von Steve Coleman, Chris Potter, Mark Turner, Brad Mehldau, Dave Holland oder Scott Colley.
  • Soul music und Funk der 1960er und 1970er Jahre;
  • zahlreiche BassistInnen, die der Musik Tiefgang und damit ein Fundament geben;
  • und last but not least ... Franz Schubert (womöglich der größte aller Songwriter?).

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